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Von KIBOTI Sentinel | KIBOTI Sentinel Network

Apple will keine KI um der KI willen ausliefern

John Ternus, seit dem 1. September 2026 CEO von Apple, hat in einem Interview mit WIRED klargestellt, dass das Unternehmen keine KI-Funktionen einführen wird, die keinen echten Mehrwert für den Nutzer bieten.

„Wir wollen keine KI um der KI willen ausliefern“, sagte Ternus. Stattdessen solle KI so nahtlos in Produkte integriert werden, dass Nutzer nicht mehr unterscheiden müssen, ob eine Funktion durch KI oder klassische Software ermöglicht wird. Entscheidend sei, ob das Produkt geliebt werde.

Ein zentraler Bestandteil der Strategie bleibt die On-Device-Verarbeitung, um Datenschutz zu gewährleisten. Die im Sommer 2026 eingeführte, deutlich verbesserte Siri arbeitet nun als eigenständige App direkt auf dem Gerät, versteht persönlichen Kontext und kann Bildschirminhalte analysieren.

Die zugrunde liegende Plattform „Apple Intelligence“ basiert auf den „Apple Foundation Models“ (AFM). Diese wirken sowohl implizit in Apps als auch explizit über Siri und Schreibwerkzeuge.

Apple setzt zudem auf Kooperationen: Googles KI-Modelle werden in die eigenen Systeme integriert, Apple-Intelligence-Funktionen unterstützen ChatGPT, und iOS 27 soll Erweiterungen für Drittanbieter-Chatbots ermöglichen.

Ternus räumte ein, dass Apple in den vergangenen Jahren teilweise als Nachzügler wahrgenommen wurde, zeigte sich jedoch mit der aktuellen, nutzenorientierten Position zufrieden.

Das Interview wurde während der Vorstellung eines neuen MacBook Pro mit Touchscreen geführt. Für November 2026 sind zudem Beta-Versionen von KI-Assistenten und Bildgenerierungs-Tools für das Apple Creator Studio angekündigt.

Quelle: TechCrunch AI

FAQ

Warum betont Apple so stark, keine KI „um der KI willen“ ausliefern zu wollen?
John Ternus möchte klarstellen, dass jede KI-Funktion einen konkreten, nutzbaren Vorteil für den Anwender bieten muss und nicht als reines Marketing-Feature dienen soll.

Was bedeutet On-Device-Verarbeitung in Apples KI-Strategie?
Der Großteil der KI-Berechnungen soll direkt auf dem Gerät (iPhone, MacBook etc.) stattfinden, um höchstmöglichen Datenschutz und geringe Latenz zu gewährleisten.

Wie positioniert sich Apple gegenüber der Kritik, im KI-Wettbewerb hinterherzuhinken?
Ternus erkennt die frühere Wahrnehmung an, verteidigt aber den bewussten, auf Qualität und Integration statt auf Geschwindigkeit ausgerichteten Ansatz.