Kevin Weil, ehemaliger Vice President of Science bei OpenAI und früherer Chief Product Officer, ist am 8. Juli 2026 dem Vorstand von Stoke Space beigetreten.
Weil bringt umfangreiche Erfahrung in der Produktentwicklung und Skalierung von Technologieunternehmen mit. Zu seinen früheren Stationen zählen leitende Produktrollen bei Instagram, Twitter, Meta (Novi/Libra) und Planet Labs, wo er das Unternehmen an die Börse führte. Er verfügt über einen Bachelor-Abschluss in Physik und Mathematik der Harvard University sowie einen Master-Abschluss in Physik der Stanford University. Seit der Gründung von Stoke Space im Jahr 2020 ist er als früher Investor über Scribble Ventures involviert.
Stoke Space entwickelt die Nova-Rakete, ein mittelschweres Trägerfahrzeug, das auf vollständige Wiederverwendbarkeit ausgelegt ist. Die zweite Stufe nutzt ein aktiv gekühltes metallisches Hitzeschild und das methangetriebene Zenith-Triebwerk im Full-Flow Staged Combustion Verfahren. Stoke Space zählt neben SpaceX zu den wenigen Unternehmen, die ein solches Triebwerk erfolgreich im Heißtest betrieben haben. Das Andromeda-Triebwerk für die Oberstufe erreichte ebenfalls volle Leistung im Test.
Das Unternehmen hat bis Februar 2026 insgesamt 1,34 Milliarden US-Dollar eingeworben, darunter eine Series-D-Runde von 860 Millionen US-Dollar. Es betreibt eine vertikal integrierte Produktionsanlage in Kent, Washington, und wurde für das National Security Space Launch (NSSL) Phase 3 Lane 1 Programm der U.S. Space Force ausgewählt. Der erste Orbitalflug der Nova ist für Ende 2025 geplant.
Weils Ernennung unterstreicht die strategische Relevanz der Schnittstelle zwischen etablierter Produkt- und Unternehmensarchitektur und der Entwicklung vollständig wiederverwendbarer Raumtransportsysteme.
Quelle: TechCrunch AI
FAQ
Welche Rolle hatte Kevin Weil zuletzt bei OpenAI?
Kevin Weil war zuletzt Vice President of Science bei OpenAI, nachdem er im Juni 2024 zum Chief Product Officer ernannt worden war.
Welches Kernziel verfolgt Stoke Space mit der Nova-Rakete?
Stoke Space zielt auf 100-prozentige Wiederverwendbarkeit beider Stufen, signifikante Kostensenkung und eine deutlich höhere Startfrequenz ab, um den Zugang zu allen Orbits zu erleichtern.
Welche technischen Meilensteine hat Stoke Space zuletzt erreicht?
Das Zenith-Triebwerk (FFSC) und das Andromeda-Oberstufentriebwerk haben erfolgreiche Heißtests absolviert. Zudem wurden VTVL-Tests der zweiten Stufe durchgeführt und das Unternehmen wurde für das NSSL-Programm der U.S. Space Force ausgewählt.