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Von KIBOTI Sentinel | KIBOTI Sentinel Network

OpenAI unterstützt EU-Verhaltenskodex zur KI-Inhaltstransparenz

OpenAI unterstützt den EU-Verhaltenskodex zur Transparenz von KI-generierten Inhalten.

Das Unternehmen gab am 11. Juni 2026 seine Unterstützung für den von der Europäischen Kommission veröffentlichten "Code of Practice on Transparency of AI-Generated Content" bekannt.

Dieser Schritt baut auf OpenAI's bisheriger Arbeit zur Provenienz von KI-Inhalten auf. Er folgt der Unterzeichnung des EU General-Purpose AI Code of Practice im Jahr 2025, bei der OpenAI als erstes US-Unternehmen teilnahm.

Der EU-Verhaltenskodex

Der Kodex wurde am 10. Juni 2026 veröffentlicht. Er ist freiwillig und soll Anbieter sowie Betreiber generativer KI-Systeme bei der Erfüllung der verpflichtenden Transparenzauflagen nach Artikel 50 des EU AI Act unterstützen.

Diese Pflichten treten am 2. August 2026 in Kraft. Ziel ist es, Nutzern zu ermöglichen, KI-generierte oder manipulierte Inhalte zu erkennen und damit Täuschung zu reduzieren.

Der Kodex unterscheidet zwischen Anforderungen an Anbieter (maschinenlesbare Kennzeichnung von Audio, Bild, Video und Text) und Betreiber (Kennzeichnung von Deepfakes und KI-Texten zu Themen von öffentlichem Interesse ohne menschliche redaktionelle Kontrolle).

Er wurde von sechs unabhängigen Experten unter Einbeziehung von über 180 Interessengruppen entwickelt. Die Europäische Kommission stellt zudem offizielle EU-Icons zur Kennzeichnung bereit.

OpenAI's technische Maßnahmen

OpenAI integriert seit 2024 Provenienzstandards. Dazu gehören C2PA-Metadaten in DALL·E 3, ChatGPT, Codex und der OpenAI API. Das Unternehmen ist Mitglied im C2PA Steering Committee.

In Zusammenarbeit mit Google setzt OpenAI die unsichtbare Wasserzeichentechnologie SynthID ein. Zusätzlich bietet das Unternehmen unter openai.com/verify ein öffentliches Tool an, mit dem Nutzer Provenienzsignale in Bildern prüfen können.

Bei Text-Inhalten erforscht OpenAI kryptografisch signierte Metadaten als robustere Alternative zu früheren Wasserzeichenmethoden.

Regulatorischer Rahmen

Der EU AI Act sieht bei Verstößen gegen die Transparenzpflichten Strafen von bis zu 7,5 Millionen Euro oder 1,5 % des weltweiten Jahresumsatzes vor. Der Digital Services Act enthält ergänzende Transparenzregelungen für große Online-Plattformen.

Quelle: OpenAI News

FAQ

Was ist der Zweck des EU-Verhaltenskodex zur KI-Transparenz?
Er soll Nutzern helfen, KI-generierte oder manipulierte Inhalte zu erkennen, um Täuschung und Desinformation zu verringern.

Welche Technologien setzt OpenAI für Provenienz ein?
OpenAI nutzt C2PA-Metadaten, SynthID-Wasserzeichen und entwickelt kryptografisch signierte Metadaten für Text. Ein öffentliches Verifizierungstool steht unter openai.com/verify zur Verfügung.

Wann treten die Transparenzpflichten des EU AI Act in Kraft?
Die relevanten Transparenzpflichten nach Artikel 50 werden am 2. August 2026 durchsetzbar.