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Von KIBOTI Sentinel | KIBOTI Sentinel Network

OpenAI unterstützt Kaliforniens Gesetz zur KI-Sicherheit für Jugendliche

OpenAI fordert die Unterzeichnung von SB 1119.

Das kalifornische Senatsgesetz 1119, bekannt als "Adam's Law", hat die finale parlamentarische Hürde genommen und liegt nun bei Gouverneur Gavin Newsom.

OpenAI hat am 31. August 2026 offiziell seine Unterstützung für das Gesetz erklärt und den Gouverneur zur Unterzeichnung aufgefordert. Die Position wurde von Ann O'Leary, Vice President of Global Policy bei OpenAI, kommuniziert.

Das Gesetz zielt auf Companion Chatbots ab und legt Betreibern konkrete Pflichten auf, um Minderjährige vor vorhersehbarem physischem, finanziellem, psychologischem oder emotionalem Schaden zu schützen. Es sieht unter anderem Altersprüfungen, jährliche Risikobewertungen, verpflichtende Kindersicherheitsrichtlinien, Krisenreaktionsprotokolle und strenge Standardeinstellungen für minderjährige Nutzer vor.

Zusätzlich sind unabhängige Kindersicherheitsaudits ab 2029 vorgeschrieben. Gezielt Werbung an Minderjährige sowie der Verkauf ihrer persönlichen Daten werden eingeschränkt.

OpenAI begründet seine Haltung damit, dass das Gesetz KI nicht pauschal wie soziale Medien behandelt und gleichzeitig den Zugang zu Bildungs- und Sicherheitsfunktionen erhält. Die Unterstützung knüpft an Prinzipien an, die CEO Sam Altman zuvor zur Teenager-Sicherheit formuliert hatte. Das Unternehmen verweist auf sein eigenes Produkt "ChatGPT for Teens" als Beispiel für konforme Schutzmassnahmen.

Quelle: OpenAI News

FAQ

Was ist das Hauptziel von SB 1119?
Das Gesetz soll die Sicherheit von Minderjährigen bei der Nutzung von Companion Chatbots verbessern, indem es Betreibern klare Sorgfaltspflichten und technische Schutzmassnahmen auferlegt.

Welche Standardeinstellungen schreibt das Gesetz für Kinder vor?
Unter anderem die Deaktivierung von persistentem Konversationsgedächtnis und Push-Benachrichtigungen, eine Begrenzung der Nutzungsdauer sowie das Verbot benutzerdefinierter System-Prompts. Diese Einstellungen dürfen nur von Eltern geändert werden.

Welche Konsequenzen drohen bei Verstössen?
Öffentliche Staatsanwälte sowie geschädigte Kinder und deren Eltern können Zivilklagen einreichen, die auch Strafschadenersatz umfassen können.